4 Gründe,
warum magnetische Kalkschutzgeräte
nicht wirken können:
Typischer Hufeisenmagnet zur Wasserbehandlung (die Magnetlinien sind angedeutet).
So sieht prinzipiell ein Spiralmagnet aus
(das Magnetfeld ist angedeutet).
Klar sichtbar ist die Begrenzung des Magnetfeldes.
(Wenn überhaupt, ist ein Magnet nur
innnerhalb dieses Feldes wirksam.)
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Grund Nr 1:
Das Magnetfeld wirkt (wenn überhaupt) nur um den Magneten herum – der Rest des Rohrleitungsnetzes ist unbehandelt. |
Typischer Aufbau eines
Stabmagnetfeldes.
Magnet mit in der Rohrleitung angebrachten Kontakten.
Die Magnetlinien laufen von einem Kontakt zum anderen durch das Rohr, sie bilden das Magnetfeld.
Wasser ist leitend, die grüne Verbindung im Rohr stellt die leitende Verbindung des Wassers dar, es wirkt wie eine Kabelverbindung quer zu den Magnetlinien.
Fließendes Wasser, das die Magnetlinien durchfließt, funktioniert wie ein rotierender Fahrrad Dynamo, bei dem der sich drehende Anker Strom erzeugt.
Hier wirkt das fließende Wasser als Sekundärwicklung, es erzeugt eine elektrische Spannung.
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Grund Nr 2: Der elektrische Strom wird nur bei fließendem Wasser entstehen, also etwa nur in 5 % der Zeit, ansonsten gibt es keine Wirkung. |
Nahbetrachtung des magnetischen Geschehens:
Man sieht, wie die Magnetlinien von einem Magnetpol zu anderen das Wasser durchschneiden.
Es entsteht ein Spannungsabfall zwischen dem oberen und dem unteren Teil der Rohrleitung.
Also fließt ein Gleichstrom von der positiven Rohrseite, um die Leitung, zur negativen Seite.
Dieser Strom fließt also in eine Richtung vom Metall zum Wasser und vom Wasser zum Metall. Dieser Gleichstrom, verursacht Korrosion in der Metallleitung.
Das innerhalb des Magnetfeldes gebildete elektrische Feld ist sehr klein, da der Strom von der Rohrleitung kurzgeschlossen wird.
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Grund Nr 3: Der Strom ist Gleichstrom, er wird im Rohr kurzgeschlossen, also aufgehoben und führt zusätzlich noch zur Rohrleitungskorrosion. |
Innerhalb des örtlich begrenzten sehr kleinen Feldes sollen sich sie Mikrocluster (kleinste Schwebeteilchen) bilden.
Da diese instabil sind (sie zerfallen innerhalb von ca. 15 Minuten im unbehandelten Zustand wieder) gehen sie wieder in Lösung, bevor sie die Bereiche, in denen Kesselstein gebildet wird, erreichen.
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Grund Nr. 4: Mikrocluster sind instabil, sie zerfallen im unbehandelten Zustand innerhalb von ca 15 Minuten. |
In Privathäusern fließt das Wasser nur etwa 1 ½ Stunden am Tag, deshalb können Magnetgeräte bei so unregelmäßigen Fließanwendungen nicht wirken.
Unser Rat:
Stellen Sie den Anbietern folgende Fragen:
1. Arbeitet das Gerät auf Gleichstrom oder Wechselstrombasis?
(Magnete sind Gleichstromgeräte.)
2. Sind die Impulse oder Schwingungen messbar? Wenn ja, mit welchem
Meßinstrument? (Hydroflow lässt sich mit einem Ozilloskop messen.)
3. Wie stark ist das Signal, auf welchen Frequenzen arbeitet es und wie
weit reicht es? (Das HS 38 hat 8 Volt Ausgangsleistung, schwingt
auf 120.000 bis 200.000 kHz variierend und hat eine Reichweite bis
zu 60 m im Leitungsnetz)

